Firmengeschichte

Mit der 2013 erfolgten Gründung der LS BAU AG, der Name steht für Leitenmaier Straßenbau AG, wurden die operativen Geschäftseinheiten der Lorenz Leitenmaier Straßen- und Tiefbau GmbH übernommen. Im Jahr 2014 wurden die Geschäftsfelder der LS BAU AG um den in die LS BAU AG verschmolzenen Bereich der Leitenmaier Transport- und Baumaschinen – Vermietungs GmbH erweitert. Der Leistungsbereich Straßen- und Tiefbau bleibt weiterhin das Kerngeschäft. Das Leistungsportfolio wird in den Bereichen Brücken- und Tiefgaragensanierung sowie Gussasphalt erweitert.

Es ist die Veränderung, die das Unternehmen seit Gründertagen prägt: In einer Garage und mit einer Aktentasche voller Werkzeuge gründete Lorenz Leitenmaier 1949 eine Kfz-Werkstätte in Muttershofen. Mit dem Kauf des ersten Lkws und Einstieg in den Güter- und Nahverkehr folgten 1958 entscheidende Schritte in eine erfolgreiche Zukunft.

Die Gründung eines Bagger- und Raupenbetriebes 1960 markierte ebenso einen Meilenstein, wie der Bau eines eigenen Kieswerkes 1966 in Balzhausen. Als Nebenbetrieb wurde 1968 die Leistungskraft mit dem Straßenbau erweitert – die Söhne Peter und Gerhard Leitenmaier waren zu diesem Zeitpunkt bereits in die Firma eingebunden. Bedeutende Expansionsschritte erfolgten 1975 mit der Übernahme eines Betonfertigteilwerks in Thannhausen und dem Ausbau des Standorts als zentrale Produktionsstätte für Beton, Asphalt und Baustoffe.

1977 starb der Firmengründer Lorenz Leitenmaier. Seine Söhne Peter und Gerhard führten das Unternehmen fort und erweiterten das Leistungsspektrum mit dem Autobahnbau. Hierzu wurde 1979 ein Asphaltmischwerk in Thannhausen mit Splitt- und Sandwerk gebaut. Die Firma zählte zu diesem Zeitpunkt rund 200 Beschäftigte – das Leitmotiv, welches die Triebfeder des täglichen Handelns und Tuns war, entstand: Straßen für Ihre Sicherheit.

Mitte der 1980-er Jahre schritt die Entwicklung zügig voran, unter anderem mit der Gründung einer Niederlassung in Stetten bei Mindelheim. 1990 leistete das Unternehmen seinen Beitrag für den Aufbau Ost, es entstanden Produktionsstätten in den neuen Bundesländern. 1996, das Unternehmen zählte rund 600 Mitarbeiter, begann die Konsolidierungsphase und der allmähliche Rückzug aus Ostdeutschland.

Heute stützt sich die Leitenmaier – Gruppe auf ca. 550 Mitarbeiter, welche in den für sich eigen operierenden Einheiten LS BAU AG, Josef Stanglmeier GmbH & Co KG, der Leitenmaier KG und der TCS Technik Center Schwaben tätig sind.